Sonntag, 24. Juli 2011

Die Stadt der Regenfresser: Chroniken der Weltensucher

Ein wunderbares Abenteuer über den Wolken von Peru mit einfach toll klingendem Titel von Thomas Thiemeyer



Gebundene Ausgabe: 447 Seiten
 Verlag: Loewe Verlag
ISBN:978-3785565742
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
mit Schutzumschlag, Leseband, Prägung und Spotlack
Kurzbeschreibung:
Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.
Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Thomas Thiemeyer verwebt atemraubende Schauplätze und verwegene Charaktere zu einer klassischen Abenteuergeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird.
(Quelle: amazon)
Mein Leseeindruck:
Vorab möchte ich das einzigartige Cover erwähnen, das durch die Prägung und den Spotlack wunderschön gelungen ist. Es ist vom Autor selbst gezeichnet wofür ich ihn schonmal bewundere, da das Buchmenschlein sogar nicht malen oder zeichnen kann. Der Einband ist so schön, so dass ich immer wieder das Bedürfnis hatte über den Einband  zu streichen und ihn zu  bewundern. Auf den ersten und letzten beiden Seiten ist eine schöne Windkarte der Erde dargestellt. Auf den letzten Textseiten ist eine so genannte Encyclopedia Humboldtica, es werden Persönlichkeiten,  Orte und Gegenstände… erklärt.  Ein tolles Schmuckstück das in meinem Bücherregal einen ganz besonderen Platz erhalten wird.
Die Stadt der Regenfesser ist die erste Geschichte von den Chroniken der Weltensucher. Ein spannende, flüssig und leicht lesbare Abenteuerstory. Ein Jugendbuch das ich aber auch jedem Erwachsenen empfehlen kann, der gerne in andere Welten und Zeiten abtaucht. Mich hat das Buch fasziniert und  in seinen Bann gezogen daher werde ich auch die weiteren Abenteuer von Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza  lesen. Der Autor hat mit diesen Protagonisten vier kameradschaftliche Charakteren erschaffen, die irgendwo in den peruanischen Anden ein Abenteuer erleben durften bei dem ich am liebsten dabei gewesen wäre. Besonders der jugendliche  Oskar hat es mir  mit seiner abgeklärten Art und Weise angetan und ich bin schon sehr gespannt wie sein Leben weiter verlaufen wird, bestimmt nicht mehr so diebisch, dank Herrn Humboldt.
Fazit:
Mir hat die Mischung zwischen Fantasie und Realität sehr gut gefallen und ich habe meine Kenntnisse in Geografie, Technik und über das Wunder der Natur auffrischen können. Mein Dank geht an  Thomas Thiemeyer für dieses abenteuerliche Werk! Ich finde das er in die Fußstapfen von Jules Verne getreten ist und das mit Erfolg.


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