Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kim Schepper: und die Kinder von Marubor

Herzlichen Dank lieber Wolfgang Brunner für den ersten Band aus der Reihe Kim Schepper.
Broschiert: 351 Seiten
Verlag: Noel-Verlag (Mai 2010)
ISBN: 978-3940209511

Autorenseite

Webseite zum Buch

Kurzbeschreibung:
Kim Schepper steht mit dreizehn Jahren am Grab ihres elfjährigen Bruders Tom, der durch einen tragischen Autounfall sein Leben verlor. Auf der Beerdigung trifft das Mädchen einen Jungen aus Toms Schulklasse, der sie zu einem geheimnisvollen, mitternächtlichen Treffen auf dem Friedhof einlädt. Dort erfährt Kim, dass Tom zusammen mit vier anderen Kindern unfreiwillig Teil eines Experimentes war, das von einer Firma namens Kirkos Marubor durchgeführt wurde. Dabei wurde ein Serum mit dem Namen Marubor getestet, das der Menschheit ewiges Leben in Aussicht stellte. Als bei den Forschungen Probleme auftraten, wurden die Probanden durch inszenierte Unfälle beseitigt. Doch die Kinder sind nicht tot, wie die Wissenschaftler annehmen. Sie sind lediglich gering lebend, was bedeutet, dass sie sich näher auf der Seite des Todes als auf der des Lebens befinden, aber dennoch weiter existieren. Sie verstecken sich in Gewölben unter dem Friedhof und nennen ihre neue Heimat Marubor, nach dem an ihnen getesteten Serum.  
(Quelle: www.wolfgangbrunner.de)

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte beginnt richtig packend, allerdings auch traurig. Es ist der Tag der Beerdigung eines Kindes. Tom der kleine Bruder von Kim Schepper der einem Verkehrsunfall erlegen ist. Doch da taucht ein unbekannter Junge namens Julian auf, der Kim bittet um Mitternacht auf dem Friedhof zu sein...
Klar, das Kim dieser Aufforderung auch nach geht, so sind Kinder wohl mit dreizehn Jahren, neugierig, angstfrei und total unbefangen. In der Nacht lernt sie dann ein verstorbenes Mädchen kennen, Julians Schwester. Die zwei Geschwister erzählen Kim über die Kinder von Marubor und dem Zirkus des Todes.
Wolfgang Brunner versteht es spannend zu schreiben, allerdings war mir die Geschichte stellenweise zu langatmig. Sie beginnt spannend, wird zur Mitte hin etwas fad bzw. langsam und zum Ende hin wieder richtig spannungreich.
Ich muss erwähnen das ich nicht wusste das dieses Buch eine Fortsetzungsgeschichte beinhaltet, dadurch war ich vom Ende erstaunt und ein kleinwenig enttäuscht. Ich wollte doch zugerne wissen wie Erzählung schließt und war natürlich total überrascht das nicht zu erfahren. Das fand ich natürlich nicht so schön und bin jetzt mehr als neugierig auf Teil zwei von Kim Schepper und die Kinder von Marubor.

Fazit:
Wolfgang Brunner, eine Name den man sich merken muss, ein Autor mit viel Fantasie und Einfallsreichtum.

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