Montag, 19. März 2012

Himmelstal...ein Paradies in den Schweizer Alpen?


Taschenbuch: 427 Seiten
Verlag: Insel
ISBN: 978-3458175308

Kurzbeschreibung:
Himmelstal, idyllisch in den Schweizer Alpen gelegen, ist das Paradies auf Erden. Hier können sich reiche Patienten von ihrem Burnout-Syndrom erholen. Sie verbringen ihre Tage am Pool, genießen die frische Luft und die Aussicht auf die Berge. Als Daniel seinen Zwillingsbruder Max in der Kurklinik besucht, ist er von der »Zauberberg«-Atmosphäre so angetan, daß er beschließt, noch ein paar Tage länger zu bleiben. Max will in dieser Zeit ein paar Geschäfte in Italien erledigen und bittet seinen Bruder, ihn zu »vertreten«. Aber in dem malerischen Alpental ist nichts, wie es scheint, und für Daniel beginnt ein gefährliches Verwechslungsspiel.
(Quelle: amazon)



Mein Leseindruck:

Die Geschichte von Daniel und seinem Bruder Max fängt schleppend an. Der Leser erfährt viel über die eineiigen Zwillinge, wie sie aufgewachsen sind und ihre getrennte Kindheit erlebt haben. Für einen der beiden Männer waren die Kindheitstage nicht immer so, wie sie sein sollten. Das hatte seine Auswirkungen und die Brüder zeigen keinerlei Gemeinsamkeiten, sie sind völlig verschieden. Auch vom
Erscheinungsbild, denn Daniel wollte nach einem hinterhältigen Erlebnis nicht mehr so aussehen wie sein Bruder und lies sich deshalb einen Vollbart wachsen.
Als Daniel, der schon eine halbe Ewigkeit nicht das kleinste bisschen von seinem Bruder gehört hatte, einen Brief aus dem idyllisch gelegenen Himmelstal bekommt, kneift er nicht lange und besucht seinen Bruder Max. Dieser macht wegen eines Burnouts eine Kur in den Schweizer Alpen.
Dieser Besuch endet folgenschwer, allerdings nur für Daniel.
Eine Geschichte, die langsam beginnt und zunehmend spannender wird. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, bringt die Protagonisten anschaulich rüber, auch Himmelstal konnte ich mir bildlich erahnen. Leider habe ich rasch erkannt, wer der Übeltäter ist und das hat mir die »Hochpannung« genommen. Ich war aber äußerst fasziniert von der Story und wollte unbedingt wissen, wie die Erzählung der beiden Brüder endet. Für mich war der Ausgang zu kümmerlich, das hätte Marie Hermanson gegebenenfalls besser lösen können.

Fazit:
Ein Roman, der sich locker leicht lesen lässt. Mit einer originellen Story, der es aber etwas an Nervenkitzel fehlt.

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