Sonntag, 15. April 2012

Der Sommer der toten Puppen





Taschenbuch: 371 Seiten
ISBN: 978-3518463703


Kurzbeschreibung:
Hochsommer in Barcelona, ein scheinbar harmloser Unfalltod führt zu einer blutigen Spurensuche quer durch die Stadt. Der umstrittene Inspektor Héctor Salgado steckt in der Klemme. Als Argentinier fühlt er sich fremd im Land, sein Privatleben ist eine einzige Katastrophe, gegen ihn laufen interne Ermittlungen, weil er einen afrikanischen Mädchenhändler krankenhausreif geprügelt hat. Um so erfreulicher, daß sein neuer Fall so einfach scheint. Er soll den mutmaßlichen Unfalltod eines Jugendlichen aus bestem Hause untersuchen. Doch je tiefer er in der Familiengeschichte des Verstorbenen gräbt, desto verstörender sind seine Entdeckungen, die bis weit in die Vergangenheit reichen. Als dann ein weiterer Unfall geschieht, gerät Salgado selbst unter Mordverdacht …
(Quelle: amazon)

 

Mein Leseeindruck:
Kommissar Héctor Salgado, ein gebürtiger Argentinier, muss in einem Unfalltod ermitteln und herausfinden, ob es ein Selbstmord war oder eben nicht. In der hochsommerlichen Hitze Barcelonas, mit vielen privaten Problemen hat er es nicht immer einfach, gut das seine Assistentin Leire Castro, eine sympatische junge Frau, ihm zur Seite steht.

Die Story hat wahrlich viel Potential allerdings ist der Spannungsbogen derart langsam aufgebaut, dass mich die Geschichte einfach nicht begeistert hat. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich durch das Buch gequält habe. Die endlos langen Gespräche der einzelnen Protagonisten, ohne dass was Mitreißendes passiert, haben bewirkt, dass ich das Gefühl hatte, das Buch will nicht enden. Auf den letzten 150 Seiten legt der Autor Antonio Hill einen Zahn zu und die Ereignisse werden doch noch etwas interessanter und lassen das Buch nicht komplett misslich dastehen. Denn der Ermittler und seine Assistentin sind ein sympathisches Duo und sie bieten viel Platz, so dass eine echt gute Kriminalreihe entstehen könnte. Allerdings sollte Antonio Hill hierfür mehr Dynamik in die Handlungen geben.

Fazit:
Ein netter Krimi ohne das gewisse Etwas, der wegen dem spannenden Ende trotzdem 3 von 5 Sternen bekommt.


1 Kommentar:

  1. Hallo Buchmenschlein!

    Ich hab da was für dich:
    http://librarianlizard.blogspot.com/2012/04/mein-erster-blog-award.html

    Da du immer so fleissig Rezensionen schreibst, dass ich gar nicht mehr mit lesen nachkomme, gibt's jetzt den Award dafür ;P

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