Montag, 11. Juni 2012

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

»Wer Harold begegnet, den lässt er nicht wieder los.« The Times


Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Krüger (Fischer)
Autor: Rachel Joye
ISBN: 978-3810510792

Kurzbeschreibung:
Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.

»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.
(Quelle: amazon)


Mein Leseeindruck:

Die Geschichte von Harold Fry, der zu wandern begann, um das Leben seiner früheren Arbeitskollegin Queenie zu retten, hat mich zutiefst berührt. Wie fähig muss ein Mensch sein, um solch eine Lebensgeschichte auf Dauer zu bewältigen und sie obendrein auf diese Art und Weise zu ändern.
Ein kurzer Abschiedsbrief, ein minimale Antwort darauf, lässt Harold zu Fuß nach Berwick upon Tweed wandern. Währenddessen begegnet er den unterschiedlichsten Personen, die es nur geben kann und jedem Einzelnen bringt er viel Achtung entgegen. Er lernt viel von den Menschen und merkt das er das erste Mal in seinem Leben das Richtige tut und somit was leistet.
Harold ist ein unheimlich sympathischer Mann, den man als Leser sofort ins Herz schließt. Ich habe mit ihm mitgefühlt und oftmals den Kopf geschüttelt, da ich sehr erstaunt war, wie er die Pilgerreise bewältigt hat. Ich habe mit ihm gehofft, das er diese Reise meistern wird und sich alles zum Guten wendet ...
Diese Geschichte ist mit so viel Einfühlungsgabe und Tiefgründigkeit geschrieben, man mag kaum glauben, dass es der erste Roman von Rachel Joye ist. Sie versteht es erstklassig, den Leser mit Worten zu berühren. Ich hoffe sie wird uns noch mit vielen weiteren Erzählungen zum Nachdenken bringen.

Fazit:
Eine Geschichte, die man gelesen haben muss. Auch ein einmaliges Werk zum
verschenken.



Kommentare:

  1. Freut mich, dass dir das Buch auch gefallen hat.
    Hast du es anschließend weitergereicht?

    LG
    Monika

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    1. Ja, es wandert von Bibertal nach Biebertal...witzig, oder?

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  2. Ich kann mich deiner Rezension nur anschließen! Ein tolles Buch. Kann ich nur empfehlen.

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  3. Durch dich bin ich auch auf dieses Buch aufmerksam geworden. Auch ich kann mich deiner Rezension anschließen ! Wirklich zu empfehlen. Gruß Jana

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