Samstag, 15. September 2012

DIE KLAVIERBRÜCKE von Oliver Fehn

Broschiert: 152 Seiten
Verlag: Pandämonium
Autor: Oliver Fehn
ISBN: 978-3981348248
Kurzbeschreibung:
Ein Dorf, in dem es scheinbar nicht mit rechten Dingen zugeht – und ein 15-jähriger Junge der dort bei seiner verschrobenen Tante Lissi wohnt und nur eins will: Hinaus in die Welt der Städte. Um seiner Langeweile beizukommen, hat er die Gabe entwickelt, sämtliche Dorfbewohner an der „Musik“ zu identifizieren, die ihre Füße auf der Klavierbrücke spielen – einem morschen Holzsteg, der direkt an Lissis Haus vorbeiführt. Als eines Nachts ein Mord geschieht, erkennt er den flüchtenden Täter an seinen Schritten – doch keiner will ihm glauben. Als dann noch sein bester Freund, der freche Rotschopf Wolfi, in Verdacht gerät, spitzen die Dinge sich zu.
(Quelle: amazon)
Mein Leseeindruck:

Mit einem Lächeln im Gesicht habe ich diesen Roman geschlossen. Oder ist es doch ein Krimi? Wenn ja dann ein Kriminalroman der das Leben schrieb gepaart mit der Suche nach der ersten Liebe und einer intensiven Freundschaft.
Oliver Fehn hat eine stimmige und bedeutungsvolle Art zu schreiben, die mich gründlich begeistert hat. Eine Mischung zwischen Jugendsprache, dörflichem Geschwätz und poetischen Worten. Ich war enttäuscht als die Geschichte über den 15-jährigen Jungen, seiner verschroben Tante und den ganzen Dorfkönigen nach 152 Seiten zu Ende war. Gerne hätte ich noch länger was vom Buch gehabt. Aber gewiss werde ich die Handlung nicht so schnell vergessen, hat sie mich doch auf eine ungewöhnliche und auch zeitweise traurige Reise mitgenommen.
Fazit:
Oliver Fehn`s Erzählkunst ist bemerkenswert und atmet lange nach. Die Klavierbrücke ist für jeden Leser geeignet, der ein Buch lesen möchte, das aus dem Rahmen fällt.
5/5



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen