Montag, 1. Oktober 2012

eiskalte ekstase... Ein Frankfurt-Thriller von Eva Lirot

 
Broschiert: 240 Seiten 
Verlag: Sutton  
Autor: Eva Lirot
ISBN: 978-3866809567

Kurzbeschreibung:
Grotesk verstümmelte Leichen tauchen aus dem Schneematsch des Frankfurter Winters auf. Zugleich überfluten grauenhafte Videos die sozialen Netzwerke und das Internet, die selbst den hartgesottenen Frankfurter Großstadtsheriff Jim Devcon nicht kaltlassen: Sie zeigen abartige pseudowissenschaftliche Experimente, bei denen eine Versuchsperson die andere mit Stromschlägen foltert und schließlich tötet. Der Hauptkommissar und sein Team stehen von Tag zu Tag stärker unter Druck, die Polizei präsentiert sich hilflos, bis eine Spur zu einem unaussprechlich bösen Gegner aus Devcons Vergangenheit führt: Dieses mörderische Duell ist nichts für schwache Nerven!
(Quelle: amazon)

Mein Leseeindruck:
 Der dritte Fall für Jim Devcon und für mich der erste. Spielte aber überhaupt keine Rolle, ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, das ich die vorigen zwei Teile hätte lesen müssen. Ein Frankfurtthriller zur Winterszeit, dieser ist nicht nur bitterkalt geschrieben, sondern die grausamen Taten sind teils mit der winterlichen Kälte verstrickt. Ich habe oftmals den Kopf geschüttelt, was gab Eva Lirot die Inspirationen zu solch furchtbar psychisch kranken Verbrechen?!
Eva Lirot hat einen zügigen und angenehmen Schreibstil, der mir gut gefallen hat und sich richtig schnell weglesen lässt. Unter den kurzgehaltenen Kapiteln wechselt sie zwischen Täter und Ermittlerteam aus verschiedenen Sichtweisen. Vor allem die Sichtweise des Täters hat mich gefesselt. Was für ein krankes Monstrum tobt sich in diesem Thriller aus...  Mit dem Hautkommissar Devcon und seinem Team konnte ich mich allerdings nicht anfreunden, ich habe mir etwas schwer getan, mich in die lang gestreckten Gespräche unter den Kollegen zurechtzufinden. Auch die miserable Stimmung im Team fand ich ein kleinwenig störend.


Fazit:
Ein packender, gut durchdachter (Psycho-)Thriller, der durchwegs  einen Zahn zulegt. Somit ein Buch, das man ungern zur Seite legt.



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