Montag, 4. März 2013

BLUT für BLUT

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Piper
Autor: Julie Hastrup
ISBN-13: 978-3492301145
 
Kurzbeschreibung:
Die bekannte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird brutal misshandelt und ermordet aufgefunden. Gleichzeitig erschüttert eine Serie bestialischer Vergewaltigungen Kopenhagen, die große Ähnlichkeit mit einem früheren Verbrechen hat. Rebekka Holm ermittelt zusammen mit ihren Kollegen Reza Aghajan und Niclas Lundell in zwei Fällen, die sich mit Fortschreiten der Ermittlungen allmählich zu einem nicht enden wollenden Albtraum verflechten …
(Quelle: Piper)
 
Mein Leseeindruck:
Blut für Blut ist der zweite Fall von »Rebekka Holm« aus der Feder der dänischen Autorin Julie Hastup. Ihr Debüt habe ich nicht gelesen, was für mich für den zweiten Band aber nicht von Bedeutung war, ich hatte nicht das Gefühl was
verpasst zu haben.
Rebekka Holm ist eine äußerst sympathische Ermittlerin, die Mitarbeiter in der Mordkommission Kopenhagen ist und am Mord einer beliebten Sozialarbeiterin ermittelt. Nicht genug nebenbei ist sie einem brutalen Serienvergewaltiger auf der Spur.
Die Autorin Julie Hastrup hat hier keinen packenden Schreibstil, sondern einen der sich gemächlich steigert und sich viel Zeit der Polizeiarbeit und den einzelnen Protagonisten widmet. Das Privatleben der Ermittlerin kommt ausgiebig zur Sprache und somit konnte ich mich mühelos in Rebekka reinfühlen. Besonders erwähnenswert sind die verschienenen Handlungen aus dem gesellschaftlichen Bereich, die mit frauenpolitisch Konfliktstoff gespickt sind die auffällig glaubwürdig erzählt sind.
Das Coverbild, was ich zu Beginn als untreffend für einen Thriller empfand macht für mich im Nachhinein absolut Sinn. Der Schriftzug ist mit Spotlack versehen, was diesen plastisch hervorhebt und mich immer zum Drüberstreicheln verführt.
 
Fazit:
Eine unterhaltsame Buchbeute, die sich allerdings für mich in das Genre Krimi einordnet.
 
 
 



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