Mittwoch, 3. April 2013

Wispernde Schatten

 
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Chicken House
Autor: Daniel Blythe
ISBN-13: 978-3551520463
 
Kurzbeschreibung:
Jede Nacht derselbe Albtraum. Seit Miranda mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Firecroft Bay gezogen ist, hat sie keine ruhige Nacht mehr. Und den ganzen Tag fühlt sie sich von Schatten verfolgt. Als es im Bus dann auch noch schneit und an der Schule die PCs explodieren, ist sich Miranda sicher: Irgendetwas geht hier vor - etwas Düsteres, Geheimnisvolles. Doch Josh und seine Freunde glauben, sie könnten es aufhalten. Und sie behaupten, Miranda habe besondere Fähigkeiten, die ihnen dabei helfen ...
(Quelle: Chicken House)
 
 Autoreninfo:
Daniel Blythe wurde 1969 in Maidstone, England, geboren. Er war Dozent für Moderne Sprachen in Oxford und veröffentlichte bereits Romane, Sachbücher und Bücher, die auf TV-Serien basieren, z.B. 'Doctor Who' und 'Losing Faith'. Heute unterrichtet er Kreatives Schreiben an der Sheffield Hallam Universität und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Nordengland. 'Wispernde Schatten' ist sein erstes Buch bei Chicken House.
 
Mein Leseeindruck:
Dieser Mystery Thriller erzählt die geheimnisvolle Geschichte von Miranda. Ein zwölfjähriges Mädchen, das nach dem Tod ihres Vaters samt Mutter und kleinem Bruder einen Neuanfang in einem Städtchen an der englischen Küste wagt. Doch, seit ihre Familie in Firecroft Bay lebt, ist Miranda von bizarren Albträumen geplagt und zudem wird sie in ihrer neuen Schule von einer seltsamen Clique bespitzelt. Eine Freundin ist gefunden, Jade, die allerdings auch etwas Merkwürdiges hat, sie verbirgt irgendein Geheimnis.
Ich hab mir von dieser Erzählung wesentlich mehr erwartet. In meiner Jugendzeit habe ich gerne Mysterythriller gelesen, ja regelrecht verschlungen. Doch durch »Wispernde Schatten« habe ich mich gequält, was aber nicht an meinem unjugendlichem Alter liegt. Für mich war das Buch gänzlich anspruchslos, leider kein Funken Spannungsbogen, die Geschichte plätscherte einfach nur dahin. Ich erhoffte mir etwas Gruselgefühl im Bauch aber davon war keine Spur zu fühlen. Mit den Protagonisten wurde ich nicht warm, da gab es keinerlei Berührungspunkte, die mich angeregt haben.
Der Erzählstil ist verständlich gehalten, jugendlich salopp würde ich sagen. Somit lies sich die Story flüssig weglesen und genau passend für die lesende Zielgruppe.
 
Fazit:
Wispernde Schatten ist eine kurzweilige Unterhaltung ohne weiträumigen Anspruch. Für die jugendliche Leserschaft durchaus empfehlenswert. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen bin gutmütig und vergebe drei, weil ich nicht zur Zielgruppe gehöre.
 



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