Montag, 12. August 2013

Gastrezension: Herzen aus Asche



Format: Kindle Edition
Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Autor: Narcia Kensing
Dateigröße: 540 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 238 Seiten

Kurzbeschreibung:
"Tot ist nur, wer vergessen wird. Doch was, wenn die Toten nicht vergessen?" Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine Villa für umsonst? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche. Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte ...
 
Heike`s Leseeindruck:
Amily ist mir sofort sympathisch, weil sie so natürlich ist. Allerdings finde ich sie auch etwas naiv. Ihre Beweggründe sind für mich leider nur zum Teil nachvollziehbar.

Ihre Mutter ist eine richtig Glucke, die ihr Mädchen immerzu behüten möchte. Hier ist es für mich nicht erkennbar, warum sie Amily in ein Haus ziehen lässt, was sie nie zuvor gesehen hat und ihre Tochter nicht mal besuchen darf!

Von ihren Freunden erfahren wir nur nebenher etwas, was natürlich schade ist. Durch die Einleitung habe ich mir mehr Präsenz dieser Personen gewünscht.

Den Vermieter Leif fand ich anfangs sehr undurchsichtig; wobei er trotzdem sympathisch erscheint. Seine Geschichte ist schlüssig und Stück für Stück kommen wir seinem Geheimnis auf die Spur. Das hat mir sehr gut gefallen.

Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Man findet sich schnell zurecht, die Personen sind gut erklärt und die Geschichte ist nachvollziehbar.
Was mir auffällt, sind die gründlichen Beschreibungen der Örtlichkeiten, die mir zeitweise dann etwas zu viel, zu genau waren. Es bleibt nichts mehr der eigenen Fantasie überlassen und zieht sich dadurch stellenweise hin.
Richtig Fesseln konnte mich das Buch leider nicht, wobei ich es nicht an irgendwas Bestimmten festmachen kann.
Die Grundidee des Buches ist gut, aber bei der Umsetzung fand ich manches übertrieben.

Fazit:
 Eine schöne Geschichte für zwischendurch.
 


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